Ernährt: Wege in eine Zukunft frei von Hunger und Mangelernährung in Afrika

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In den letzten zwei Jahrzehnten wurden bemerkenswerte Fortschritte bei der Reduzierung des extremen Hungers in Afrika erzielt. Rund ein Fünftel der Menschen ist jedoch immer noch chronisch unterernährt.

Dies erhöht die Anfälligkeit des Kontinents während Nahrungsmittelkrisen, und wir erleben immer wieder Hungersnöte in Zusammenhang mit hartnäckigen Konflikten, extremer Armut in Teilen der Bevölkerung und Dürren. Bevölkerungswachstum, demografischer Wandel und Verstädterung setzen Nahrungsmittelsysteme unter Druck, die Erträge zu steigern und mehr Nahrungsmittel zur Verfügung zu stellen sowie diversifiziertere und nährstoffreichere Lebensmittel zu produzieren, um allen Arten von Mangelernährung entgegenzuwirken. Klimawandel, Konflikte und anhaltende Krisen könnten zu einem Anstieg von Hunger und Mangelernährung bei Kindern führen. Dies würde die Errungenschaften der letzten zwei Jahrzehnte zunichtemachen und Fortschritte bei der Erreichung der Ernährungsziele der Malabo-Erklärung, die Agenda 2063 der Kommission der Afrikanischen Union und die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) gefährden.


Durch den neuen Report des Malabo Montpellier Panels - Ernährt: Wege in eine Zukunft frei von Hunger und Mangelernährung in Afrika - können wichtige Lehren aus erfolgreichen Interventionen gezogen werden, die von den afrikanischen Ländern in ihrem Kampf gegen Hunger und Mangelernährung übernommen und erweitert werden können. Das Hauptziel dieses Berichts besteht darin, funktionierende
Maßnahmen zu identifizieren und Optionen für politische Interventionen und Programme zur Beseitigung von Hunger und Mangelernährung in all ihren Formen zu empfehlen. Der Bericht beginnt mit einer Übersicht der afrikanischen und globalen politischen Agenden, in denen die
Herausforderungen und die Komplexität der Bekämpfung aller Formen der Mangelernährung in Afrika dargelegt werden.


Es folgt ein Überblick über erfolgreiche Interventionen und innovative Ansätze, die in einigen Ländern umgesetzt wurden, und geht auf die kritischen Faktoren ein – Klimawandel und Konflikte – die Fortschritte bei der Reduzierung von Mangelernährung gefährden. Anschließend wird in dem
Bericht auf die Erfahrungen in sieben afrikanischen Ländern eingegangen, die besonders erfolgreich zur Verringerung der Mangelernährung beigetragen haben. Aus diesen Erfahrungen können wichtige Lehren für andere Länder gezogen werden.

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